Allgemeinverbindlicher tarifvertrag garten- und landschaftsbau

Die Laufzeit der Kündigung kann tarifvertraglich verdoppelt werden, z. B. im Bank- und Versicherungssektor. Lohnniveaus und Lohnfestsetzung sind natürlich ein zentrales Thema in den Arbeitsbeziehungen. Das Thema ist in der Landwirtschaft vielleicht weniger zentral, weil der Anteil der selbständigen Erwerbstätigen – und in vielen Fällen betriebe ohne Arbeitnehmer – in diesem Sektor, insbesondere in vielen neuen Mitgliedstaaten und Kandidatenländern, sehr hoch ist. Für einzelne Landwirte geht es vor dem Einkommen ihres betriebswirtschaftlichen Betriebs (ein Thema, das im Anhang dieser Studie kurz untersucht wird) und nicht nach den gesetzlich festgelegten Lohnsätzen, dem Tarifvertrag oder dem Vertrag. Wie oben gesehen, sind jedoch fast ein Drittel der in der Landwirtschaft Tätigen in den 26 untersuchten Ländern Arbeitnehmer, und die Arbeitnehmer sind in ländern wie der Slowakei, der Tschechischen Republik, Estland, Ungarn und den Niederlanden in der Mehrheit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass landwirtschaftliche Arbeitnehmer im Vergleich zu anderen Sektoren im Allgemeinen schlecht bezahlt sind. Wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer individuelle Bedingungen anbietet, muss der Arbeitgeber in gutem Glauben verhandeln und dem Arbeitnehmer Zeit und Gelegenheit gegeben werden, sich unabhängig zu beraten, wie wenn ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen individuellen Arbeitsvertrag anbietet. Weitergabe von Tarifbedingungen an individuelle Arbeitsverträge. Tarifverträge sind Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und eingetragenen Gewerkschaften, die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz des Arbeitgebers abdecken.

Darüber hinaus müssen befristete Vereinbarungen Einzelheiten enthalten: Der Agrarsektor, der etwa 5 % der ARBEITSKRÄFTE in der EU beschäftigt (und ein erheblich höherer Anteil in den neuen Mitgliedstaaten und Kandidatenländern), durchläuft derzeit große strukturelle Veränderungen, nicht zuletzt aufgrund der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik und der jüngsten Osterweiterung der Union. Diese Studie untersucht die Arbeitsbeziehungen in der Landwirtschaft in der EU sowie Bulgarien, Norwegen und Rumänien und untersucht Themen wie Beschäftigung und Löhne; sektorspezifische Gesetze und Verordnungen; die Sozialpartner; Tarifverhandlungen; andere Formen des sozialen Dialogs und der Konsultation; Und Konflikte und Streitigkeiten. Sie stellt fest, daß die Arbeitsbeziehungen in diesem Sektor unverwechselbar sind, nicht zuletzt wegen des hohen Niveaus der Selbständigkeit und des allgemein geringen Anteils der Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber und die Gewerkschaft müssen eine unterzeichnete Kopie des Tarifvertrags aufbewahren und den Arbeitnehmern eine Kopie zur Verfügung stellen, wenn sie dies anfordern. Der Arbeitgeber muss sie neuen Arbeitnehmern geben, die keine Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Arbeit unter die Deckungsklausel fällt. Wenn der Tarifvertrag, an den der Arbeitnehmer gebunden ist, ausläuft oder der Arbeitnehmer aus der Gewerkschaft ausscheide: Wie oben gesehen, sind die Arbeitsbeziehungen in der Branche alles andere als typisch. Es gibt eine große Vielfalt an Akteuren und einen großen Spielraum für Diskussionen und Verhandlungen, aber einen viel geringeren Spielraum als üblich für Tarifverhandlungen, da die Arbeitnehmer in der Regel nur einen kleinen Teil der Gesamtbeschäftigung ausmachen. Konflikte und Streitigkeiten nehmen daher nicht unbedingt die traditionelle Form von Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern an, sondern sind eher auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Akteuren in der Landwirtschaft (Arbeitgeber und/oder Arbeitnehmer) auf der einen Seite und auf der Regierung auf der anderen Seite (manchmal im Zusammenhang mit der Umsetzung der GAP) zurückzuführen. Die Konflikte, die in diesem Sektor auftreten können, können in solche gruppiert werden: Kündigung muss per Einschreiben erfolgen (oder vom Mitarbeiter übergeben und gegengezeichnet).

Übersteigt die Belegschaft 150 Beschäftigte, so darf sie erst am Tag nach der Vorbesprechung bedient werden und muss spätestens acht Tage nach der Vorbesprechung unterrichtet werden. Sofern der Vertrag nicht mit sofortiger Wirkung gekündigt wird, muss eine Kündigungsfrist entsprechend der Dauer der Dienstzeit des Mitarbeiters gewährt werden. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate für fünf Dienstjahre, bis zu sechs Monate nach mehr als zehn Dienstjahren. Die Arbeitgeber sind generell für die GAP, die die Stabilität der Einkommen unterstützt, eine Ansicht, die von den Gewerkschaften geteilt wird.